Bei der Warzenbehandlung kommt es immer darauf an, wie stark die Warze eigentlich ist und welche Methoden überhaupt zur Behandlung angewandt werden können. Denn für manche Warzen eignet sich nur die Kauterisation, bei der Haut verschmort wird. Bei anderen Warzen gibt es auch die Möglichkeit der Vereisung, die zwar unangenehm ist aber um ein Vielfaches einfacher, als der chirurgische Eingriff mittels Laser oder scharfem Löffel.
Die Vereisung erfolgt meistens über einen Applikator, der in Stickstoff getränkt wird oder neuerdings auch immer häufiger in Dimethylether-Propan. Beide Gase sind in dem Zustand der Tränkung flüssig und können somit den Applikator auf eine Temperatur bis zu -50 Grad Celsius herunter kühlen. Dieser Applikator wird dann auf die Haut gedrückt und etwa 15 bis 25 Sekunden verweilen gelassen. Manche Präparate empfehlen auch, die Warze ordentlich zu tränken. Was dabei entsteht, ist die Abtötung der obersten Hautschicht. Diese löst sich nach mehreren Anwendungen von selbst. Der Vorgang muss allerdings konsequent über eine gewisse Zeit immer wieder wiederholt werden. Ansonsten schlägt die Behandlung nicht an.
Mit der Zeit wächst sich die Warze einfach aus der Haut heraus und fällt förmlich ab. Nebenwirkungen gibt es bei dieser Methode eigentlich nicht. Es kann sich eine Blase bilden, die jedoch mit der Zeit verheilt. In neueren Studien wird auch überlegt, ob die Behandlung mittels Salicylsäure eventuell effektiver sein könnte.
