Schöllkraut gegen Warzen

Das Schöllkraut ist eigentlich eine sehr unauffällige Pflanze, die sich entlang der Häuser, ähnlich wie Efeu – aber nur nicht damit verwechseln -, rankt. In den meisten Fällen wird Schöllkraut deshalb auch für Unkraut gehalten und einfach weg gerupft. Alternativ macht der Saft der Pflanze jedoch einige Hausmittel aus, der wunderbar zur Abtötung von Keimen und Bakterien genutzt werden kann. Leber und Galle sprechen auf die Behandlung mit Schöllkraut wunderbar an. Jedoch enthält das Schöllkraut auch Alkaloide, welche durch seine Verwandtschaft mit dem Schlafmohn kommt. Deshalb werden ihm auch krampflösende sowie beruhigende Aspekte zugeschrieben.

Die Anwendung des Schöllkrauts erfolgt durch den ätzenden, gelben Saft. Dieser ist zwar stark hautreizend, hat jedoch eine abtötende Wirkung gegen Warzen. Täglich aufgetragen sorgt er innerhalb von wenigen Tagen für eine schnelle Heilung der Warzen. Wichtig beim Auftragen ist, dass die umgebende Haut möglichst nicht berührt wird durch den Saft, die sonst Irritationen und Risse aufzeigen kann.

Neben der heilenden Wirkung ist beim Schöllkraut allerdings auch eine erhöhte Giftwirkung möglich, wenn der Saft zu hoch dosiert wird. Die Wurzel ist an der Pflanze der giftigste Teil, der besonders im Oktober sehr hoch ist. Ist das Kraut jedoch getrocknet, wird die Giftigkeit gelöst und verliert sich. Die Auswirkungen des Giftes ist sehr unterschiedlich, weswegen nicht immer unbedingt die gleichen Symptome aufgezeigt werden können. Allergien oder Hautreizungen sind am verbreitetsten. Bei der äußeren Anwendung ist die toxische Einwirkung nicht schädlich.