Warzen sind für gewöhnlich ein Virus, der innerhalb einer gewissen Zeit wieder verschwindet. In manchen Regionen des Körpers sind sie aber nicht nur lästig, sondern auch sehr unschön anzusehen. Feigwarzen sind die schlimmste Sorte Warzen, die im Genitalbereich vorkommen kann. Übertragen werden sie meistens durch sexuelle Aktivität, denn die Viruserkrankung entsteht durch eine Schmierinfektion. Der Erreger gehört zu dem humanen Papillomvirus, welcher kugelförmig und unbehüllt ist. Das schlimme an Feigwarzen und deren Erreger ist, dass sie zum Hochtyprisiko gehören, welches für verschiedene Krebsformen verantwortlich gemacht werden kann.
Die Inkubationszeit von Feigwarzen ist unterschiedlich und daher kann sie zwischen wenige Wochen und vielen Monaten liegen. Teilweise dauert diese sogar mehrere Jahre, was aber eher selten ist. Gefördert werden sie durch ein geschwächtes Immunsystem und Feuchtigkeit. Daneben kommen auch noch Entzündungen und Hautverletzungen als Ursache infrage.
Normalerweise bilden sich Feigwarzen innerhalb des Genitalbereichs, meistens am After. Sie machen sich schließlich bemerkbar, indem sie sogenannte “Ableger” produzieren und nicht nur eine einzige Warze gebildet wird. Zumeist entsteht ein ganzes “Beet”, welches klar erkennbar ist. Bemerkbar werden sie durch ein minder starkes Jucken, ein Brennen oder durch eindeutige Schmerzen. Genauso können sie auch unbemerkt bleiben und sich überhaupt nicht zeigen.
Für gewöhnlich erledigen sich etwa 30 Prozent der Feigwarzen innerhalb von kurzer Zeit alleine. Ein ärztlicher Eingriff ist nur lohnenswert, wenn die Feigwarzen die Gesundheit eindeutig beeinträchtigen. Für gewöhnlich werden sie mit Laser oder durch Elektrokoagulation sowie Kauterisierung entfernt. Besonders im Afterbereich sollte hier Vorsicht geboten sein, da die Gefahr besteht, dass dabei der Schließmuskel beschädigt wird und somit nicht mehr schließen kann.
