Behandlung von Gicht

Gicht – Therapie, Möglichkeiten und Resultate

Wurde Gicht erst einmal diagnostiziert, ist es primär wichtig, die Bewegungseinschränkung des Patienten und die Entzündungen der betroffenen Stelle zu mindern. Denn die schmerzhaften Symptome schränken einen an Gicht leidenden Patienten am meisten ein. Die heute zur Verfügung stehenden modernen Medikamente können starke Fortschritte erzielen. So stehen dem Mediziner diverse Medikamente der modernen Schulmedizin zur Verfügung wie beispielsweise nicht-steroidale Antirheumatika und steroidale Glukokortikoide. Letzteres enthält Kortison, was eine vorherige Überprüfung auf Verträglichkeit des Patienten voraussetzt. In akuten Fällen kann der Mediziner auch zu Colchicin greifen, was aber einem Gift entspricht, jedoch in geringer Dosis in diesem Fall nutzbringend eingesetzt werden kann.

Kühlen hilft in der Regel

Das Kühlen und Ruhigstellen der betroffenen Stellen durch den Patienten wirkt sich hier zusätzlich unterstützend auf die Behandlung aus. Zudem ist es von Nöten, den Harnsäurespiegel zu senken, da dieser eine der Ursachen für Gicht ist. Andere Stoffe würden die Situation unter Umständen noch weiter verschlimmern, statt verbessern. Daher werden verschiedene medikamentöse Behandlungen angewendet. Ein sehr häufig bei dieser Krankheit verabreichtes Medikament ist Allopurinol. Es verringert die Harnsäureproduktion, was sehr wichtig ist, um Gicht-Patienten zu therapieren. Eine weitere positive Auswirkung auf die Behandlung ist ganz klar die Ernährungsumstellung. Von Medizinern wird daher empfohlen, eine fett- und purinreiche Ernährung zu vermeiden, sowie alle Lebensmittel, welche die Harnsäureproduktion nach oben treiben würde. Ebenso der Verzicht auf Alkohol, rotes Fleisch und Fisch, dafür aber die Aufnahme großer Mengen Wasser. All diese Dinge sind in Kombination miteinander hilfreich, das erneute Auftreten von Gicht-Anfällen oder auch Schüben zu vermeiden.

Kontinuität statt Inkonsequenz

Sollte es erneute Rückfälle geben, ist dies meist auf Inkonsequenz bezüglich der Ernährung und die weiterführende Einnahme der Medikamente vom Patienten zurückzuführen. Dennoch gibt es dank moderner Schulmedizin heutzutage viele Möglichkeiten, eine Gicht durch therapeutische Maßnahmen so zu lindern, dass sie nur sehr wenig das Leben des Patienten beeinflusst, oder gar überhaupt nicht mehr auftritt. Wichtig ist die Mithilfe und konsequente Einhaltung des entsprechenden vom Mediziner aufgetragenen Verhaltens.