Wenn eine leichte Mittelohrentzündung vorliegt, kann man alte Hausmittel aber auch homöopathische Mittel wie Chamomilla, Belladonna, Aconitum, Ferrum phosphoricum oder Pulsatilla als Globuli einsetzen. Auch Kaliumchlorid ist zur Ausheilung von Ohrdruck nach einer Erkältung geeignet. Zudem kann man homöopathische Nasentropfen verabreichen, die schmerzlindernd wirken und die lokale Durchblutung regulieren. Darüber hinaus wirken Kamillendampfbäder und Rotlichtbehandlungen. Außerdem sollten Sie viel Wasser trinken. Ein altes Hausmittel bei Ohrenschmerzen ist der Zwiebelwickel. Dazu hacken Sie eine rohe Zwiebel klein und wickeln anschließend die Stücke in ein Taschentuch aus Stoff. Danche bringen Sie einem Topf Wasser zum Kochen und erwärmen das Zwiebelsäckchen über den aufsteigenden Wasserdampf. Dann legen Sie das Säckchen auf das schmerzende Ohr und fixieren es dort mit einem Schal.
Auf jeden Fall sollten Sie bei Ohrenschmerzen einen Arzt aufsuchen, um Komplikationen zu verhindern. Denn dahinter kann sich u.a. auch ein Gehörgangverschluss durch Ohrenschmalz verbergen.
- Kamillendampfbad
Ein Dampfbad mit Kamille zählt zu den wohl ältesten Hausmitteln gegen Ohrenschmerzen. Dafür das erkrankte Ohr über den aufsteigenden Kamillendampf halten.
- Rotlicht
Wärme tut dem kranken Ohr immer gut. Nehmen Sie zum Bestrahlen ein Rotlicht, geben Sie aber Acht, dass das Ohr nicht zu heiß wird.
- Olivenöl
Bei Ohrenschmerzen erhitzt man etwas Olivenöl, taucht anschließend ein Wattestäbchen hinein und putzt das Ohr damit vorsichtig aus. Ein wenig Öl kann im Ohr zurückbleiben.
- Salzwasser
Salzwasser hilft beim Abschwellen der Schleimhäute. Dafür einen Esslöffel Salz auf ein Liter Wasser geben. Diese Konzentration langsam durch die Nase hochziehen.
